Zwischen Tabu und Begegnung: Fotografieren in der Fremde mit Prof. Dr. Alfred Holzbrecher und Rosaly Magg
Samstag, 4. Februar 2012 / Einlass 11:30 Uhr, Beginn 12:00 Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden
Konzerthaus Freiburg, Konferenzraum im 2. Obergeschoss
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Erinnerungen festhalten, Stimmungen einfangen, Menschen und schöne Orte dokumentieren – und zeigen, dass man „da gewesen“ ist: Vielfältige Motive lassen uns auf Reisen zur Kamera greifen, und manchmal geraten wir in peinliche Situationen, stoßen auf Fotografierverbote und -tabus, müssen uns mit rechtlichen wie mit moralischen Fragen auseinandersetzen, ob man ein Foto machen darf oder nicht. Inwiefern kann Fotografieren zu einem Mittel der Kontaktaufnahme in der Fremde werden? Was sind „gute Reisefotos?“ Wie nehmen wir die Fremde wahr? Diesen und anderen Fragen wollen wir uns (in Vortrag und Diskussion) in diesem Seminar annähern:
- Warum fotografieren wir auf Reisen?
- Die Erfindung des Fremden – Eine kleine Kulturgeschichte des (Fern-)Tourismus
- Das Un-Behagen in den Kulturen – Konsumierbare Exotik und der Zwang zum Anderssein
- Knipser und Amateur – Der Griff in die Klischee-Kiste
- Fotografierverbote und -tabus in fremden Kulturen
- Fotografieren als Annäherung an das Fremde und interkulturelle Begegnung
- Leben in Chiapas aus der Innenperspektive – Indígenas hinter der Kamera
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