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MUNDOlogia-Reihe
So. 28. November 2010:

16 Uhr: Norbert Rosing
WILDES DEUTSCHLAND


20 Uhr: Heinz Zak
JENSEITS DER VERTIKALEN

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Rückblick
MUNDOlogia im Fernsehen

Rückblick Mundolgia-Festivals

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MUNDOlogia-Festival Freiburg

Die MUNDOlogia präsentierte dieses Jahr gleich drei hochkarätige Foto-Ausstellungen im Konzerthaus.

Frans Lanting -
Ausstellung und Versteigerung „AUGE IN AUGE“

Eine Auswahl der schönsten und berühmten Tierfotografien des mit vielen internationalen Preisen ausgezeichneten Naturfotografen Frans Lanting ist vom 5. bis zum 7. Februar 2010 bei der MUNDOlogia in Freiburg zu sehen. Und das Allerbeste daran:

DIE TEILWEISE HANDSIGNIERTEN ORIGINALE DER AUSSTELLUNG können ERSTEIGERT WERDEN!


Die weltberühmte WanderAusstellung „Eye to Eye“ umfasst 43 großformatige Motive aus über 20 Jahren intensiver Arbeit, über die die „Washington Post“ schreibt: „Lantings Arbeit übertrifft die anderer Naturfotografen in einem Aspekt: Emotion. Schauen sie sich die Fotos an und Sie fühlen sich unmittelbar dem Tier gegenüber.“

Nur wenigen Menschen war es wohl vergönnt, so vielen verschiedenen Tieren Auge in Auge gegenüberzustehen, und niemand hat sie so porträtiert wie Frans Lanting. „Er hat den Verstand eines Wissenschaftlers, das Herz eines Jägers und den Blick eines Dichters" (National Geographic). Die Ausstellung, die u. a. bereits in Washington, Moskau, Berlin und vielen Metropolen Europas gezeigt wurde, kommt nun nach Freiburg – und wird meistbietend versteigert.
Lanting gelingt eine außergewöhnliche Ästhetik in seinen Fotografien, indem er oft über längere Zeit in unmittelbarer Umgebung der Tiere lebte und somit auch deren Persönlichkeit und ihre intimen Momente auf einzigartige Weise dokumentieren konnte. Er selbst beschreibt sein Herangehen wie folgt: „Was ich suche, ist Nähe, ich will ihnen Auge in Auge gegenüberstehen…Auf einer kleinen Insel im Pazifik mit Albatrossen zusammenleben, mit einer Gruppe von Lemuren durch den madagassischen Wald stromern, mein Camp neben Riesenschildkröten in einem Vulkan auf den Galapagosinseln aufschlagen, das waren Momente, in denen ich ganz kleinlaut wurde und die Welt mit anderen Augen zu sehen lernte“.

Frans Lanting wurde 1951 in Rotterdam geboren. Nach seinem Examen als Wirtschaftswissenschaftler ging er in die Vereinigten Staaten, um dort Umweltplanung zu studieren. Aber schon bald danach widmete er sich ganz der Wildlife-Fotografie. Er porträtiert wilde Tiere, um für den Erhalt intakter Ökosysteme zu werben. Seine zahlreichen Publikationen über das Leben in freier Wildbahn und den Naturschutz in Ländern wie Madagaskar und Botswana haben weltweit zu einer größeren Aufmerksamkeit gegenüber den ökologischen Schätzen und Problemen in den entlegenen Winkeln dieser Erde geführt. Frans Lanting wurde mit vielen wichtigen Preisen ausgezeichnet, u. a. von „World Press Photo“ sowie von der BBC als „Wildlife Photographer of the Year“, mit dem Lennart-Nilsson Preis für Wissenschafts- Fotografie, dem „Ansel Adams Award“ und durch Prinz Bernhard der Niederlande mit dem Umweltpreis „Royal Order of the Golden Ark“.


Frank Sirona - south:WEST

Seit etlichen Jahren arbeitet Frank Sirona an einem Portfolio mit Aufnahmen nordamerikanischer Landschaften, welches eine Bestandaufnahme der einzigartigen Naturphänomene des amerikanischen Südwestens und Westens darstellt. Dabei stehen neuen Sichtweisen auf altbekannte landschaftliche "Highlights" - beispielsweise die berühmten Formationen des Bryce Canyon - Darstellungen gänzlich entlegener und namenloser Regionen gegenüber, die überhaupt nur einer Handvoll Reisender bekannt sein dürften.

Aus dieser Spannung beziehen Sironas Aufnahmen einen Teil ihrer Faszination: Altvertrautes mit neuem Blick sehen und dann gleich wieder über zuvor Ungesehenes staunen - der Betrachter wird unweigerlich in den Bann dieser Naturbilder gezogen, und die gesehenen ungewöhnlichen Formen und Farben bleiben lange im Gedächtnis haften.

Die Verwendung traditioneller, mit Film arbeitender Großformat-Kameras mit ihrer unerreichten Schärfeleistung und Detailtreue, zusammen mit der Ausarbeitung der quadratmetergroßen Abzüge als hinter Glastafeln montierte "UltraSec"-Prints, ermöglicht das Äußerste an erreichbarer Bildqualität und kommt Sironas Vorstellungen von einem zwar subjektiven, aber dennoch authentischen Abbild seines jeweiligen Motivs sehr entgegen.

Sironas neue Ausstellung, south:WEST, gibt einen Einblick in die Arbeiten der letzten zwei Jahre und enthält viele bisher unveröffentlichte Aufnahmen, die erstmalig auf der Mundologia zu sehen sein werden .

Führungen durch die Ausstellungen mit dem Fotografen Frank Sirona:

• Samstag 19 Uhr
• Sonntag 15 Uhr
Dauer je ca. 45 Minuten

Webseite von Frank Sirona


Deutscher Jugendfotopreis
Bundeswettbewerb für Fotografie und Imaging

Foto-Ausstellung: "Natur (er)finden"

Zum Deutschen Jugendfotopreis werden Bilder aller Stilrichtungen eingeschickt. Kein anderer Fotowettbewerb spiegelt die Jugendkulturen in Deutschland so facettenreich wie dieser.

Die Ausstellung „Natur (er)finden“ gewährt Einblicke in Bilderwelten zum Thema Natur und Landschaft, konkret oder assoziativ umgesetzt. Viele Bilder haben einen experimentellen Charakter. Es sind Arbeiten, in denen auch die Grenzen der Fotografie ausgelotet werden. Dazu zählen analoge wie digitale Montagen, aber auch und insbesondere Inszenierungen. Deutlich ist das ausgeprägte Interesse junger Menschen für ästhetische Darstellungen – aber auch für die Formulierung von Befindlichkeiten und Ängsten.

Der Deutsche Jugendfotopreis wurde 1961 vom Bundesjugendministerium gegründet. Seither haben sich weit über 50.000 junge Amateurfotografen an ihm beteiligt. Ob Uwe Ommer, Ute Eskildsen, Rudi Meisel, Wolfgang Volz, Judith Samen oder Katharina Bosse: Sie und viele andere, die heute die visuelle Kultur mitgestalten, haben früher am Deutschen Jugendfotopreis erfolgreich teilgenommen. Der Jugendfotopreis ist aber nicht nur etwas für angehende Profis, sondern ganz einfach für alle, die Spaß am Fotografieren haben, die Fotografie als ihre persönliche Ausdrucksform sehen und ihre Bilder öffentlich präsentieren möchten.

Veranstalter ist das Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF), das gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) die Aktivitäten der jungen Fotoszene fördert.

Weitere Infos auf: www.jugendfotopreis.de