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PATAGONIEN

Gregor Sieböck:

Patagonien – der Ruf der Wildnis

Dramatische Bergkulissen, gigantische Gletscher, ungebändigte Flüsse, Urwälder und eine beeindruckende Tierwelt - Gregor Sieböck hat die extremen Landschaften Patagoniens über lange Zeit erkundet. Zu Fuß, mit dem Kajak und auf dem Rücken der Pferde zog er in die Wildnis und wurde von einem Lebensgefühl gepackt, das geprägt war von Freiheit, Langsamkeit, Stille und dem Einssein mit der Natur.

Im Sommer 2004 ist Gregor Sieböck zum ersten Mal zu Fuß durch ganz Patagonien gewandert, zunächst durch Feuerland, anschließend die Andenkordillere entlang bis nach Bariloche. Als er in den chilenischen Küstenurwäldern unterwegs war, regnete es drei Wochen lang ununterbrochen, ohne dass seine Begeisterung oder Laune darunter litten. Ein Bauer, Huaso Gonzalez, lud ihn dann in seine Estancia am Ende eines einsamen Fjordes ein, und Gregor Sieböck blieb eine ganze Woche. Sie tranken Matetee und chilenischen Rotwein aus dem Tetrapak während Gonzales stundenlang Geschichten erzählte. Beim Abschied musste er ihm hoch und heilig versprechen, wiederzukommen. Und das tat er. In den letzten Jahren hat Sieböck den Süden von Chile und Argentinien immer wieder aufs Neue erkundet und sich dabei von der Weite der unberührten Landschaften verzaubern lassen.

Es sind das Ausgesetztsein in der Natur, die intensiven Begegnungen mit Leben und Tod, die oftmals großen Strapazen unterwegs und die darauf folgende Entspannung, die für ihn den Reiz des langsamen Reisens im Rhythmus der Erde ausmachen. Aber auch die Erlebnisse mit den Menschen ziehen ihn immer wieder nach Patagonien. Tiefe Freundschaften mit Gauchos, den Rittern der Einsamkeit, mit Abenteurern und Lebenskünstlern hat er geknüpft.

Mit eindrucksvollen Fotos und guten Stories lässt Gregor Sieböck das Publikum an seinen berauschenden Abenteuerreisen durch das wilde Land am stürmischen Ende der Welt teilhaben und führt uns vor Augen: Das zauberhafte Patagonien, das der britische Autor Bruce Chatwin vor über 40 Jahren so eindringlich beschrieb, existiert noch heute.

So, 09.02.2020 – 11:00 Uhr

Konzerthaus, Rolf-Böhme-Saal
Konrad-Adenauer-Platz 1
79098 Freiburg im Breisgau

Tickets ab 14.70 €

„Diese Erde ist eine unbarmherzige Liebhaberin, sie ist eine Zauberin, sie verhext, sie nimmt dich in ihre Arme und lässt dich nie wieder gehen.“

Bruce Chatwin über Patagonien

Gregor Sieböck

Gregor Sieböck wurde 1976 in Oberösterreich geboren. Nach seiner Schulzeit leistete er Zivildienst in einem Straßenkinderprojekt in Ecuador. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Österreich, den USA und auf Kuba sowie Umweltwissenschaften in Schweden. Er war Projektassistent für das schwedische Energieministerium, das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und Global Environment Facility (GEF) zu den Themenschwerpunkten erneuerbare Energiequellen und Energieeffizienz. Seit 2003 ist er Weltenwanderer und Pilger und hat bis heute über 25.000 Kilometer Wandererfahrung gesammelt. Sieböck hat mehrere Bücher veröffentlicht. „Der Weltenwanderer – Zu Fuß um die halbe Welt“ erschien bei Malik / National Geographic. Wer mit ihm durch die Wildnis streifen möchte, bekommt bei seinen geführten Wanderungen durch Patagonien, Ecuador und Peru Gelegenheit dazu.

www.globalchange.at


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