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MUNDOLOGIA unterstützt

Die MUNDOLOGIA unterstützt seit Jahren verschiedene Projekte, Hilfsorganisationen und NGO´s, die in verschiedensten Ecken unserer Welt tätig sind und jede Hilfe benötigen. Hier finden Sie einen Überblick aller Projekte:


Miquelina-Stiftung

Der mit 4.000 Euro dotierte MUNDOLOGIA-Preis ging 2017 an die Miquelina Stiftung: Eine Initiative zur Ermächtigung von Frauen in Kolumbien. Die Miquelina Stiftung ist eine gemeinnützige Organisation, die seit 39 Jahren schutzbedürftigen Frauen eine Nähausbildung und soziale Unterstützung in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá anbietet. Aufgrund des mehr als 50 Jahre andauernden Bürgerkriegs hat Kolumbien die weltweit zweithöchste Anzahl an Binnenvertriebenen; mehr als die Hälfte von Ihnen sind Frauen. Die Gefahr sexueller Übergriffe und Drogenmissbrauchs ist äußerst hoch, und viele geraten aus Not in die Prostitution. Mit ein paar gebrauchten Nähmaschinen gründete 1977 Esther Castaño Mejía, eine Nonne des Ordens „Las Hermanas Adoratrices“, eine kleine Werkstatt, um Frauen und Mädchen den selbstbestimmten Ausstieg aus der Prostitution zu ermöglichen und ihnen eine berufliche Alternative zu verschaffen. Neben einer kostenlosen Nähausbildung erhalten die Frauen eine intensive psychologische und medizinische Begleitung, sowie Zugang zu subventionierten Wohnhäusern, Kinderbetreuung und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mittlerweile ist die Nähfabrik hochmodern ausgestattet und beschäftigt mehr als 250 Frauen und Mädchen. Neben Arbeitskleidung und Schuluniformen für den lokalen Markt produziert Miquelina seit 1995 hochwertige Funktionsbekleidung für den britischen Outdoor-Ausrüster Páramo – eine langfristige Partnerschaft, die wirtschaftliche und soziale Ziele erfolgreich vereint. Mit Unterstützung von Caritas international und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) konnte der gesamte Produktionsprozess an den Kriterien des fairen Handels ausgerichtet werden. Seit 2015 ist Miquelina Mitglied der World Fair Trade Organisation (WFTO). Für 2017 ist die Einführung von Fair-Trade zertifizierten Outdoorprodukten vorgesehen.

Weitere Informationen unter: www.caritas-international.de/hilfeweltweit/lateinamerika/kolumbien


NABU Kaiserstuhl

Der NABU Kaiserstuhl konnte vor 25 Jahren in Bötzingen Streuobstwiesen mit einer Fläche von 1 ha erwerben. Zu den 60 vorhandenen haben wir inzwischen über 40 weitere Hochstamm-Apfelbäume nachgepflanzt. Alte Sorten wie Kohlenbacher, Brettacher, Bohnapfel oder Berlepsch haben dort ihren Platz gefunden. Um diesen hochgefährdeten Lebensraum zu erhalten, starteten wir 1992 unser Streuobst-Apfelsaft-Projekt.
Viele Landwirte aus der Region liefern dabei ihr nach NABU-Kriterien (Hochstamm, keine Pestizide, max. aus dem Umkreis von 50 km u.a.) erzeugtes Obst an.
Über 400 Hochstammbäume werden so für die Natur erhalten. Die Landwirte erhalten bei diesem Aufpreis-Modell einen Zuschlag von 6 EUR/100kg.
Mehr als eine halbe Million Liter hochwertiger Streuobst-Apfelsaft konnten so bisher erzeugt und verkauft werden. Die Verarbeitung des Apfelsaftes erfolgt inzwischen durch die Jung Fruchtsäfte GbR in Teningen.
Ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Lebensraumes Streuobstwiese.

Mehr als 5000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten hat man in Streuobstwiesen gefunden. Hochstämmige Obstbäume und abgestorbene Äste bilden Biotope für viele Flechten, Moose, Pilze oder Insekten. Viele Schmetterlinge wie der Admiral leben von der Blüten- und Pflanzenvielfalt in den Streuobstwiesen. Insekten wiederum bilden die Nahrungsgrundlage für viele Vogelarten wie Grünspecht oder Steinkauz und die nachtaktiven Fledermäuse. Streuobstwiesen gehören damit zu den wertvollsten Naturräumen Europas. Diese Schönheit und Vielfalt soll künftigen Generationen erhalten bleiben. Sie helfen uns dabei, wenn Sie beim Einkauf von Lebensmitteln auf regionale Herkunft und alte Sorten achten. Unseren Apfelsaft erhalten sie in verschiedenen EDEKA- und REWE-Märkten der Region Kaiserstuhl / Freiburg.

Voller Einsatz für die Natur am Kaiserstuhl
Seit 1986 arbeiten wir in einem Artenschutzprojekt für Wiedehopf und Steinkauz, das sich sehr erfolgreich entwickelt hat. Mehr als 250 Nisthilfen wurden im Kaiserstuhl und Tuniberg angebracht. Um die bis dahin geleistete Arbeit noch effektiver gestalten zu können, wurde am 6. April 1991 in Bötzingen die NABU - Gruppe Kaiserstuhl gegründet.
Inzwischen zählt der NABU Kaiserstuhl fast 700 Mitglieder. Eine Vielzahl von Aktivitäten wie Artenschutzprojekte, Streuobst-Apfelsaft-Projekt, Erstellen von Gutachten, Öffentlichkeitsarbeit und Mitarbeit in Arbeitsgruppen wie z.B. Böschungspflege sind inzwischen zu unseren Aufgaben geworden.
Unterstützen auch Sie uns dabei durch Ihre passive oder gerne auch aktive Mitgliedschaft.
Mehr Informationen über uns erhalten sie unter www.NABU-Kaiserstuhl.de
© NABU Gruppe Kaiserstuhl, 9/2009; Fotos: Engelbert Mayer, Eichstetten der Regio


Himalaya Hilfe Freiburg e.V.

Der mit 3.000 EURO dotierte MUNDOLOGIA-Preis ging 2016 an die Himalaya-Hilfe Freiburg e.V. für die Erdbebenopfer Nepals. Zusätzlich kamen über das Festivalwochenende nochmals 3.500 EURO durch die Versteigerung der CEWE-Ausstellung „Jäger des Lichts“ und die Spende der CEWE-Seminareintritte zusammen. Allen Spendern und Beteiligten ein herzliches Dankeschön!

Die Himalaya Hilfe Freiburg e.V. und die Freiburger Nepalese Association e.V. führen seit 10 Jahren in Nepal Projekte in der Entwicklungszusamenarbeit durch, hauptsächlich im Bildungsbereich. Vor Ort arbeiten Sie je nach Zielsetzung mit unterschiedlichen Umsetzungspartnern zusammen.

Die verheerenden Erdbeben im April und Mai 2015 stellten beide Vereine vor ganz neue Herausforderungen, auf die sie in kürzester Zeit mit gezielten Maßnahmen reagieren mussten. Nach den ersten Einschätzungen der Lage im Katastrophengebiet unterstützten sie acht lokale NGOs dabei, in den schwer zugänglichen ländlichen Gebieten rund um das Epi-Zentrum, Ersthilfe zu leisten. Dort wo die Not am größten war und die Menschen oft tage- oder wochenlang auf Hilfe warteten. Sie erreichten mit großer Mühe die Erdbeben-Opfer in den  Regionen Sindhupalchowk, Gorkha und Dhading und stellten Notunterkünfte, Essen und Medizin zur Verfügung.

In den nächsten Jahren werden sich beide Vereine beim Wiederaufbau engagieren. Vor allem in den ländlichen Gebieten, dort wo das Erdbeben über 750.000 Gebäude zerstört hat, ist viel Hilfe nötig. Ein Schwerpunkt wird die Unterstützung von Schulen sein. Eines der ersten Projekte war der Wiederaufbau einer Schule im Heimatdorf eines nepalesischen Mitbürgers aus Teningen. In der Nähe einer anderen Schule wurde  eine dringend notwendige Brücke gebaut, die einen bis dahin sehr gefährlichen Schulweg sicherer gemacht hat.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.himalaya-hilfe.de

 


Europäische Umweltstiftung

Die Europäische Umweltstiftung hat das Ziel den Dialog zwischen allen Disziplinen der Umweltpolitik auf einer globalen Ebene zu fördern.

Mit der Organisation des Freiburger Konvents möchte die Europäische Umweltstiftung einen - neben den großen Umwelt- und Klimagipfeln - alternativen Weg aufzeigen, um dem Umweltschutz eine Stimme zu verschaffen und diesen innerhalb von Politik und Gesellschaft zu stärken.

Die „International Convention of Environmental Laureates“bietet eine Plattform für einen interdisziplinären, langfristigen und persönlichen Austausch zwischen den Visionären der Umweltpolitik: zwischen den Preisträgern der renommiertesten internationalen Umweltpreise.  Der Freiburger Konvent ist das weltweit einzige Treffen internationaler Umweltpreisträger.

Der nächste Umweltkonvent findet statt vom

10.-13. März 2016

in Freiburg im Breisgau

Weitere Informationen finden Sie unter: www.european-environment-foundation.eu


CARITAS INTERNATIONAL

Caritas international, das weltweit tätige Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hilft nach Naturkatastrophen und in Krisengebieten das Überleben der Menschen zu sichern. Dabei arbeiten wir vor allem mit nationalen Caritasorganisationen zusammen, die in mehr als 160 Ländern Hilfe leisten. Mit sozialen Projekten unterstützen wir Menschen, die besonders schutzbedürftig sind: Kinder und Jugendliche, alte und kranke Menschen sowie Menschen mit Behinderung. Caritas international hilft unabhängig von der Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung der Betroffenen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.caritas-international.de.


Hindustan Hamare

Der mit 2.500 EURO dotierte MUNDOlogia-Preis ging 2015 an die Organisation Hindustan Hamare für Mädchenbildung in Indien.

Menschen bewegen die Welt: Es sind Menschen die das Wort Entwicklungshilfe mit Leben füllen. Das Thema ,,Dritte Welt“, das noch vor Jahren viele Jugendliche bewegt hat, scheint gegenwärtig nur noch am Rande aufzutauchen. Angesichts wirtschaftlicher Schwierigkeiten in Europa kreist die Aufmerksamkeit eher um den eigenen Wohlstand als um die Armutsregionen der Erde - trotz aller Diskussionen um die Globalisierung. Dass Jugendliche dennoch zu solchem Engagement bereit sind, wenn dieses auf authentischen Begegnungen beruht, zeigt ein Beispiel aus dem St. Ursula-Gymnasium in Freiburg: Mutter Baptista wirkte 46 Jahre in Indien, gründete eine einheimische Schwesterngemeinschaft, der heute 240 Schwestern angehören, die sich, wie sie es getan hat, um die Allerärmsten, um Leprakranke, Aidskranke, Waisenkinder, Witwen und alte Menschen kümmern. Ein besonderes Anliegen der Gemeinschaft ist bis heute die Ausbildung von Mädchen und die Förderung von Frauen.

Die Schülerinnen des St. Ursula-Gymnasiums waren von ihrer Ausstrahlung begeistert, wenn Mutter Baptista, aus Indien kommend, die Schule regelmäßig besuchte. Im Austausch mit ihr spürten die Schülerinnen, dass sie sich dafür einsetzen müssen, dass es eines Tages wirklich nur noch eine Welt gibt, in der wir menschenwürdig leben können und in der die Ethik des Teilens den Vorrang vor einer Ethik des Eigeninteresses hat. Der Schulgemeinschaft ist es seit langem eine Herzensangelegenheit, Mutter Baptistas Lebenswerk weiter zu unterstützen. Die MUNDOlogia-Besucher haben auf dem Festival Gelegenheit, sich näher über die unterstützten Projekte in Indien zu informieren.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.hindustan-hamare.org


terre des hommes

terre des hommes Deutschland e.V. hilft seit 1967 Kindern in Not. Ziel ist es, eine „terre des hommes“, eine „Erde der Menschlichkeit“ zu schaffen. Unsere Organisation hilft Straßenkindern, verlassenen und arbeitenden Kindern, kümmert sich um die Opfer von Krieg, Gewalt und Ausbeutung. terre des hommes sorgt für die Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen und setzt sich für die Bewahrung der biologischen und kulturellen Vielfalt und für den Schutz diskriminierter Bevölkerungsgruppen ein. terre des hommes ist unabhängig von Regierungen, Wirtschaft, Religionsgemeinschaften und Parteien und fördert in 34 Projektländern ca. 400 Projekte.

Die Projektarbeit erfolgt ohne den Einsatz von ausländischen Entwicklungshelfern, sondern ausschließlich durch Unterstützung einheimischer Initiativen. Unsere ProjektpartnerInnen vor Ort werden sorgfältig ausgewählt und leisten auf Grund ihrer Qualifikation und ihrer oft langjährigen Erfahrung effektive Hilfe für Kinder. Sie richten ihre Arbeit konsequent an den Kinderrechten aus. In die Arbeit von terre des hommes werden auch Kinder und Jugendliche eingebunden. Sie werden darin unterstützt, sich altersgemäß und ihren Fähigkeiten entsprechend, in allen Belangen, die sie und ihre Altersgenossen betreffen einzubringen.

Neben der Projektarbeit mischt sich terre des hommes auch in die Politik ein und setzt sich in Form von Lobbyarbeit und Kampagnen für die weltweite Durchsetzung der Kinderrechte ein. Neben den hauptamtlichen MitarbeiterInnen engagieren sich in Deutschland auch Hunderte ehrenamtlich für dieses Anliegen, so auch die terre des hommes Arbeitsgruppe Freiburg.

Das terre des hommes-Projekt „ a chance to play“ (Brasilien), das wir auf der Mundologia präsentieren, wurde im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien gestartet. »A chance to play« richtet sich in erster Linie an benachteiligte Kinder und Jugendliche in Armenvierteln. Spiel und Sport sind dabei ein Mittel, um Kinder und Jugendliche zu erreichen. Ziel ist es, Mädchen und Jungen darin zu unterstützen, ihre Potenziale zu entwickeln und ihre Fähigkeiten zu stärken. Sie lernen Fairness und wie man Konflikte gewaltfrei lösen kann. Ergänzt wird das Programm durch Lern- und Bildungsangebote.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.tdh.de


Freundschaftsbrücke Nicaragua

Der Verein ist eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen, zwischen Arm und Reich, Elend und Überfluss. Der Grundgedanke ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Wir sammeln Spenden für ein Kinderhilfswerk in Nicaragua. Dort unterstützen wir
− 3 Schulen mit Vorschulen mit insgesamt rund 600 Kindern,
− ein Zufluchtshaus für verlassene Kinder
− ein Familienprogramm mit zurzeit 42 Familien, die in äußerster Armut leben.
− Derzeit im Aufbau befindet sich eine Fahrradwerkstatt, wo aus Deutschland gespendete Räder repariert und verkauft werden sollen. Mit diesem Projekt verbindet sich eine berufskundliche Idee: Schüler unserer Schulen sollen dort handwerklich ausgebildet werden.

Die Arbeit der „Freundschaftsbrücke“ geschieht auf deutscher Seite ehrenamtlich, jede Spende wird zu direkter Hilfe in Nicaragua verwandt. Unsere Aufwendungen für Verwaltung liegen unter 1% des Spendenaufkommens.

Auf nicaraguanischer Seite wird die Arbeit größtenteils hauptamtlich geleistet.

Infos und Spendenkonto unter: www.freundschaftsbruecke-nicaragua.de


Sea Shepherd

Die 1977 gegründete Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) ist eine internationale gemeinnützige Organisation zum Schutz der maritimen Tierwelt. Unsere Mission ist es, die Zerstörung der Lebensräume und das Abschlachten der Tiere in den Weltmeeren zu beenden, um die Ökosysteme und Spezies nachhaltig zu schützen und zu erhalten. Sea Shepherd bedient sich innovativer Taktiken, um zu ermitteln, zu dokumentieren und wenn nötig gegen illegale Aktivitäten auf hoher See einzuschreiten. Durch den Schutz der Artenvielfalt in den Weltmeeren arbeitet Sea Shepherd daran, das Überleben unseres empfindlich ausgewogenen Ökosystems im Ozean für zukünftige Generation sicherzustellen

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sea-shepherd.de


PREDA-Stiftung (Philippinen)

PREDA (People’s Recovery, Empowerment Development Assistance Foundation) wurde 1974 von Father Shay Cullen, einem Priester des irischen St. Columban Ordens zusammen mit Alex Corpus Hermoso und Merly Ramirez Hermoso in Olongapo gegründet, um drogenabhängigen Jugendlichen zu helfen. Seither bietet die PREDA-Stiftung Drogenabhängigen, Straßenkindern und missbrauchten Frauen und Kindern Schutz und Rehabilitation.

Die Mitglieder der PREDA-Stiftung, ihre Freunde und Unterstützer haben die Vision einer gerechten, freien, friedlichen und wohlhabenden Gesellschaft, die zum Allgemeinwohl beiträgt und die Menschenrechte - besonders die der Kinder und Frauen - respektiert. Einer Gesellschaft, die auf Glauben, Tugend und geistigen Werten aufbaut und die Armut mit einer gerechten Verteilung von Reichtum, Chancen und Ressourcen überwindet. Sie erhält die Umwelt und sorgt für ihre Wiederherstellung, baut unter Mithilfe der Menschen selbständige Gemeinden auf, respektiert die Kultur von Naturvölkern und sorgt für deren Wiederbelebung.

Die PREDA-Stiftung sieht es als ihre Aufgabe,
• für gerechte Gesetze und ihre Anwendung, welche die Armen stärken und ihre Rechte schützen, zu arbeiten,
• die Schwachen und Schutzlosen, besonders Kinder und Frauen zu schützen, die durch erniedrigende Arbeit, im Speziellen durch Prostitution, ausgebeutet werden
• und den sexuell Missbrauchten zu Hilfe zu kommen und durch Fair Trade Armut und Ausbeutung zu lindern.

um diese Ziele zu erreichen,
• sorgen sie für die Rettung, Behandlung und Rehabilitation sexuell und physisch missbrauchter Kinder,
• ermitteln sie gegen Vergewaltiger und verfolgen sie strafrechtlich,
• schützen sie Kinder und Jugendliche vor Kinds- und Drogenmissbrauch, sowie Aids,
• bieten wir Gruppenleiter-Schulungen an,
• arbeiten sie mit den Medien zusammen, um öffentliches Bewusstsein zu schaffen und somit die Kinder zu schützen,
• bieten sie Schulungen an, wie Familien ihren Lebensunterhalt verdienen und dadurch selbständig werden können
• und ermöglichen sie durch Kapital, zinslose Darlenen, technische Unterstützung und über Absatzmärkte im gerechten und kommerziellen Handel gerechte Löhne für die Produzenten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.preda.org


Malaika-Children’s Home (Kenia)

Schon seit Jahren ist das Team der MUNDOLOGIA mit den Veranstaltern der „planetview“-Lichtbildfestivals in Marburg und Braunschweig befreundet. „planetview’s Anspruch ist es, für ein Reisen mit offenen Augen zu werben.

Das Team von „planetview“ will selbst nicht nur diesen Planeten betrachten („/planet - view/“), sondern will sich gleichzeitig der Verantwortung bewusst sein, dass wir uns auf der Sonnenseite des Lebens befinden. „Wir bedauern, dass es nach wie vor Milliarden von Menschen nicht gut geht und dass die große Politik in vielen Punkten versagt.“ sagt Hauptorganisator Geert Schroeder. In diesem Sinne hat „planetview“ zusammen mit dem gemeinnützigen „Malaika-Verein“ ein eigenes Hilfsprojekt ins Leben gerufen: das „Malaika-Children’s Home“. Ein Teil der Veranstaltungserlöse von „planetview“ fließt direkt in das AIDS-Waisenkinderheim in Kenia.

Wie in vielen anderen afrikanischen Staaten nimmt auch in Kenia die Zahl der AIDS-Waisenkinder kontinuierlich zu… egal, welche betreffende Statistik man sich vor Augen führt: die rapide steigenden Zahlen sind erschütternd. Eine Generation wächst heran, ohne elterliche Wärme und Halt. Oftmals sind diese Kinder komplett auf sich allein gestellt: Oft trifft man Kinder, die nicht einmal 10 Jahre alt sind, und die die Elternrolle für zahlreiche kleine Geschwister übernehmen. Auch in der Stadt Nakuru gibt es viele AIDS-Waisenkinder: fast 1.000. Etwa 15 Heime sind offiziell registriert.

Doch der Bedarf an solchen Angeboten ist bei weitem nicht gedeckt. Nach wie vor leben viele dieser Kinder auf den staubigen Straßen der Stadt. Sie brauchen eine Perspektive jenseits ihres tagtäglichen Überlebenskampfes. Besonders die Jungen sind schon früh den Gefahren von Kriminalität, Alkohol und Drogen ausgesetzt. Viele von ihnen schnüffeln unentwegt Klebstoff, denn das Inhalieren lässt das Hungergefühl ersterben. Dauerhafte gesundheitliche Schäden sind oftmals die Folge. Das von „planetview“ unterstützte Center gibt einigen dieser kenianischen Kinder die Möglichkeit, der Straße zu entkommen.

Im „Malaika Children’s Home“ finden derzeit sechs Kinder einen Platz. Im Verlaufe des Jahres 2008 werden noch weitere Kinder aufgenommen. „Wir freuen uns, durch unsere Arbeit dazu beitragen zu können, dass diese Kinder nun ein Dach über dem Kopf haben, täglich gesundes Essen bekommen, zur Schule gehen können und bei Bedarf medizinisch versorgt werden können.“ sagt Jürgen Walti von „planetview“.

Infos zum Malaika-Projekt unter:
www.malaika-projekt.de


Camaquito

Camaquito ist eine junge Kinderhilfsorganisation, die ursprünglich in der Schweiz im Jahr 2001 gegründet wurde. Um die Idee von Camaquito weiter fortzuführen wurde im Sommer 2003 die Schwesterorganisation in Deutschland gegründet.

Die Kinderhilfsorganisation Camaquito ist eine politisch und konfessionell unabhängige Kinderhilfsorganisation mit Sitz in Tiefenbronn, Stuttgart und Winterthur, die Kinder und Jugendliche in Kuba in den Bereichen Bildung und Kultur professionell und nachhaltig unterstützt.

Camaquito will die Rahmenbedingungen von Schülern und Lehrern in Kuba verbessern, indem eine Anhebung der Lebensqualität und eine Optimierung der Infrastruktur von Bildungseinrichtungen unterschiedlichster Art angestrebt wird.

Wir laden Sie ein uns auf unserer Internetseite www.camaquito.org zu besuchen.

Kinderhilfsorganisation Camaquito (Deutschland) e.V.
Herr Andrew Kay
Danklstr. 14
D-81371 München
Telefon: +49 (89) 7255334
E-Mail: akay@camaquito.org

Spendenkonto: Stadtsparkasse München, Konto Nr. 1002660023, BLZ 701 500 00


Freundeskreis Mongolei

Der Verein Freundeskreis Mongolei wurde im Herbst 2008 in Luzern / Schweiz gegründet. Er hilft vor allem Kindern mit Beeinträchtigungen in der Mongolei. Sei August 2012 werden in einer Praxis körperlich und geistig behinderte Kinder in Ulanbaator, der Hauptstadt der Mongolei, physiotherapeutisch behandelt und ergotherapeutisch / heilpädagogisch gefördert. Immer wieder unterstützen deutsche und Schweizerische Fachkräfte in einem Freiwilligen Einsatz bzw. Arbeitsverhältnis das Projekt. Ausserdem werden Fortbildungsseminare für betroffene Eltern und Fachpersonal organisiert. In einer Tagesstätte werden Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung seit Oktober 2013 betreut und gefördert.

Im September 2015 wurde ein neues grosses Kinder-Therapie-Zentrum mit Tagesstätte für bis zu 30 Kindern und Therapiepraxis eröffnet. Auch werden Studenten, allein Erziehende und ihre Kinder, kranke und behinderte Kinder bzw. Jugendliche regelmässig finanziell durch Patenschaften unterstützt. Mehrmals im Jahr werden Sachspenden an die Familien verteilt. Im Projekt Mongolei Werkstatt (Filzwerkstatt, Näh- und Strickwerkstatt) werden Mongolen in ihrer Selbständigkeit gefördert und Menschen mit Beeinträchtigungen integriert.

Nähere Info und Bilder unter: www.freundeskreis-mongolei.org


TARGET NEHBERG

TARGET (englisch: Ziel) nennt sich der Verein, den der Abenteurer und Menschenrechtler Rüdiger Nehberg („Sir Vival“) am 5. August 2000 mit seiner heutigen Frau Annette gegründet hat. Das Ziel ist kein Geringeres als die Abschaffung der Weiblichen Genitalverstümmelung weltweit. Der Brauch ist barbarisch, das Leid unvorstellbar. 150 Millionen Frauen zählen zu den Opfern. Sie quälen sich – meist ein Leben lang, weil man ihnen in der Kindheit oder Jugend die äußeren Genitalien entfernt hat. Das archaische Ritual ist mehr als 5000 Jahre alt, und es wird auch heute noch in 35 Ländern dieser Erde praktiziert – hauptsächlich in Afrika und Asien. Rasierklingen oder Glasscherben dienen normalerweise als Instrumente, Narkosen sind nicht üblich. Jedes dritte Mädchen stirbt bei der „Pharaonischen Verstümmelung“, der schlimmsten Form.
„Die Weibliche Genitalverstümmelung ist für mich der größte Bürgerkrieg aller Zeiten, weil sich die Gesellschaft gegen die Frauen stellt“, sagt Rüdiger Nehberg. Mit bloßer Empörung hat sich der gelernte Konditor – im Gegensatz zu vielen anderen – aber nicht zufriedengegeben. Der 74-Jährige kämpft mit seiner Frau Annette unermüdlich dafür, dass die grausame Tradition beendet wird – besser heute als morgen. TARGET setzt auf die Kooperation mit dem Islam, weil die meisten Opfer der genitalen Verstümmelung Muslimas sind. Die Religion hat bisher oft für die Rechtfertigung des Brauches herhalten müssen – irrtümlich, wie der Koran und andere Heilige Schriften des Islam belegen. Mit diesem unkonventionellen Weg hat TARGET bislang beispiellose Erfolge erzielt. Der Durchbruch gelang 2006 mit einer internationalen Konferenz an der Azhar-Universität in Kairo: Höchste muslimische Theologen ächteten die Weibliche Genitalverstümmelung in einem verbindlichen Rechtsgutachten („Fatwa“) als ein mit dem Islam unvereinbares „Verbrechen“
TARGET will dieses religiöse Verbot nun in allen 35 betroffenen Ländern bekanntmachen. Dazu wurde ein Millionen-Projekt gestartet: die Aufklärungskampagne GOLDENES BUCH. Grundlage ist ein kostbar gestaltetes Buch, DAS GOLDENE BUCH, das TARGET exklusiv und gratis an die Imame (Vorbeter) der Moscheen verteilen lässt. Es enthält die „Fatwa von Kairo“ und die Kernaussagen aller Konferenzredner. Zudem sind Zeichnungen für Analphabeten dabei. Die Imame sollen daraus predigen. Gedacht ist an eine Vier-Millionen-Auflage. 100 000 Exemplare sind bereits gedruckt. 50 000 Bücher werden derzeit in Äthiopien flächendeckend ausgegeben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.target-nehberg.de.